Apostolatsaktion KJB Hattersheim: Ausflug in den Rheingau

Anlässlich des Fatimajahres und des Marienmonats Mai, unternahm unsere KJB gemeinsam mit der ,,KJB hl. Pater Pio“ aus Kleinwallstadt am 20. Mai eine Wallfahrt zu Maria der sieben Schmerzen nach Marienthal im Rheingau. Diese Wallfahrt besteht bereits seit 1309 und wurde durch zahlreiche Wunder ausgezeichnet. Selbst der geplante Abriss, nach Aufhebung des Jesuitenordens, wurde gestoppt und die Kirche neu aufgebaut, u. a. durch Unterstützung von Fürst Metternich. Dessen Schloss Johannisburg, einst auch ein Kloster, steht unweit des Wallfahrtsortes und wir passierten es unterhalb des Weinbergs. Im Ort Johannisburg versuchten wir in den Herzen der Passanten die Liebe zu Maria zu wecken, indem wir ihnen Medaillen und Flyer gaben, sowie singend den Rosenkranz beteten.

Nach einer kleinen Andacht beim Heiligtum besuchten wir noch unsere Gruppenpatronin, die hl. Hildegard, deren Reliquienschrein in der Pfarrkirche zu Eibingen steht, sowie die Benediktinerabtei St.Hildegard in Eibingen. Die Pfarrkirche in Eibingen war einst die Klosterkirche des Tochterklosters, welches die hl. Hildegard gründete. Wohingegen ihr erstes Kloster auf der anderen Rheinseite in Bingen stand.

Und dann gings mit der Seilbahn zur ,,Germania“, dem Niederwalddenkmal in Rüdesheim. Für ein paar von uns war dieses ,,Schweben über den Reben“, die erste Seilbahnfahrt im Leben. Die ,,Germania“ ist ein Denkmal, welche als ,,Wacht am Rhein“ nach dem deutsch-französischen Krieg 1870-1871 aufgestellt wurde. Sie symbolisiert das deutsche Volk in seiner Kultur, seinem Triumph über Frankreich und wurde als Denkmal für die neugefundene deutsche Einheit errichtet.

Von dort liefen wir durch die Weinberge zurück nach Rüdesheim und genossen in einem der vielen Lokale den ,,Rüdesheimer Kaffee“. Dieser enthält das dort hergestellte ,,Asbach“ und wird traditionell aus der ,,Rüdesheimer Tasse“ getrunken. Doch vor allem die Zubereitung ist ein beeindruckendes Schauspiel, da der Alkohol mit dem Zucker angezündet und dann durch den Kaffee gelöscht wird.

Um unsere Ausgaben ein wenig zu decken, erfreuten wir schließlich noch die Touristen mit deutschen Volksliedern.

Möge dieser Tag zu Ehren Mariens uns und unseren Nächsten reichen Segen erbracht haben.