Bericht vom Bildungswochenende der Mädchen

Das Kreuz erlöst mich! Ja, und? Schon tausend Mal gehört! Schon so oft wurde es gepredigt, gelobt, empfohlen, erklärt,… Und gerade weil wir an diese Wahrheit so gewohnt sind, gehen wir am Thema vorüber. Wir meinen, wir würden schon davon leben. Am Bildungswochenende haben wir feststellen können, dass es leider bei weitem nicht der Fall ist.
P. Maret hat uns konkret gezeigt, wieso und inwiefern das Kreuz unser Ruhm sein sollte: Es erschafft mein Herz neu, ansonsten bleibt es im Schlamm stecken. Wir durften den Schlamm unseres Herzens in die Hölle werfen dank der extra dafür mitgebrachten „Maschine“. Nur das Kreuz kann diese Neuerschaffung bewirken, sicher nicht meine armen Bemühungen allein, obwohl sie trotzdem notwendig sind. Wie Jesus soll ich mitten im Kreuz auf den himmlischen Vater blicken und mich ihm überlassen, erst dann kann ich das Kreuz wirklich auf mich nehmen und Jesus nachfolgen.
P. Zahner gab uns gute Tipps, um im Kreuz auch den Blick auf die Güte und die Allmacht Gottes nicht zu vergessen.
Kleine Übungen haben uns erlaubt, das Thema aktiver zu bearbeiten. Wir, die Mädchen, konnten unser Genie zum Verständnis und zur Linderung des Leidens durch das Schreiben von Briefen an leidgeprüfte Personen üben. Die Burschen haben mit Jakob besser verstanden, dass der Weg zur authentischen Männlichkeit nur durch das Kreuz geht. Sicher sind sie jetzt ermutigt, sich in „Israel“ zu verwandeln.
Möge jetzt das Kreuz Jesu in unseren Herzen festgewurzelt sein. Viva Cristo Rey, es lebe der gekreuzigte König!