Briefe an die Jugend – Die zwölf Sterne der Krone Mariens

„Lass nicht Kleinmut den Willen Gottes in dir verhindern!“

„Am Himmel erschien ein grosses Zeichen: eine Frau, mit der Sonne umkleidet, den Mond unter Ihren Füssen und eine Krone von zwölf Sternen auf Ihrem Haupte.“ (Offb 12,1)

In diesem Zeichen des Heils, das in jenem Moment, in welchem alles verloren scheint, am Himmel erscheint, hat die Kirche immer Maria erkannt. Sie ist es, die der Welt das Licht geschenkt hat, das in der Finsternis erstrahlt. Dies ist das Zeichen, das die Welt vor der Katastrophe gerettet hat, … weiter lesen


“Wische dein Fenster, wenn du Gott sehen willst!“

logoAn einem sonnigen Wintermorgen steht die junge Luisa vor dem Schaufenster ihres kleinen Ladens. Schon wieder ärgert sie sich über die vielen Fingerabdrücke und Schmierspuren auf der Scheibe. Hatte sie doch bereits gestern die fünf Quadratmeter Glas sauber gemacht. Dabei nahm sie das beste Reinigungsmittel zur Hand, ging immer wieder in den Laden hinein, um im klaren Gegenlicht der Sonne den Erfolg ihrer Arbeit festzustellen. „Fenster sind einfach mühsam!“ denkt sie sich. „Und die Leute haben keine Ahnung was für ein Aufwand es bedeutet, diese sauber zu kriegen!“ Doch das Meckern und Stöhnen bringt sie auch nicht weiter… weiter lesen


Die Verehrung Mariens


Nun haben wir wieder ein neues Jahr begonnen! Wie jeder Neuanfang soll auch das neue Jahr als Gelegenheit gelten neue Vorsätze zu fassen bzw. alte abzustauben und aufzufrischen. Wenngleich die liturgische Adventszeit beendet ist, dauert unsere persönliche Adventszeit weiterhin an – mit jedem Jahr nähern wir uns dem Ende dieser Erwartung, dem Tage, an dem wir unseren Lohn empfangen werden!

Bis dahin müssen wir kämpfen, unsere Zeit nutzen, die uns anvertrauten Talente verwerten! Um in diesem geistlichen Kampf beharrlich sein zu können, müssen wir… weiter lesen

 

Sei auch Du ein Kristall für Gott!

Die Domkirche St. Peter zu Trier ist die älteste Bischofskirche Deutschlands. Diese bedeutende Kathedrale enthält kostbare Reliquien, unter anderem den Heiligen Rock und einen Nagel vom Kreuze Christi. Aus diesem Anlass wurde der Dom im Lauf der letzten Jahrhunderte reichlich ausgeschmückt. Bei einer Besichtigung des Doms fallen den Besuchern immer wieder die unscheinbaren Chorfenster inmitten dieser prachtvollen Umgebung auf. Im Gegensatz zu den vielen Schätzen der Kathedrale wirken die Chorfenster schlicht und karg. Die Fensterflächen sind mit einem wiederholenden, rechteckigen Muster strukturiert. Als ob der Handwerker keine Fantasie gehabt hätte oder als ob … weiter lesen

 

 

Maria Königin

Im Jahre 1207 kommt in Ungarn auf der Burg Sárospatak ein kleines Mädchen zur Welt. Ihr Name ist Elisabeth. Sie ist die Tochter Königs Andreas II. und seiner Gemahlin Gertrud aus dem Haus Andechs-Meranien. Im selben Jahr verzichtet der reiche junge Franziskus von Assisi auf alle weltlichen Güter und zieht in vollkommener Armut als Prediger durch die Lande. Dieses kleine Mädchen wird den großen Heiligen aus Assisi einige Jahre später nachahmen. Sie verzichtete auf die Königs-krone, verteilt ihre Güter unter den Armen und geht als Elisabeth von Thüringen in die Geschichte der Heiligen ein. Dabei wurde sie dem Wort Christi treu, der … weiter lesen

 

Die fünf Sühnesamstage

Vor 100 Jahren ist die Muttergottes drei Hirtenkindern erschienen. Ihnen und der ganzen Welt hat Sie eine Botschaft hinterlassen, die Kardinal Cerejeira zusammenfasst als „die Offenbarung des Unbefleckten Herzens Mariens für die Rettung der Welt von heute.“
Das ist das Hauptanliegen der Muttergottes, in dessen Verwirklichung unsere wesentliche Aufgabe besteht! Wollen wir uns gewissenhaft auf Fatima vorbereiten, den Geist der Botschaft erkennen, so müssen wir die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens vertiefen und vor allem auch in unserem Leben umsetzen!
Viele studieren einzelne Aspekte der Botschaft von Fatima,verlieren aber dabei das Wesentliche aus den Augen  weiter lesen

 

Maria, die Mittlerin aller Gnaden

In der marianischen Wallfahrtskirche von Rocamadour ist eine Glocke zu sehen, welche die Besonderheit hat, immer dann von alleine zu klingeln,  wenn ein Matrose nach einem Gebet zur Jungfrau Maria von Rocamadour aus einer Gefahr gerettet wurde. Auf einer Tafel in dieser Kirche sind die besonderen Daten eingetragen, an denen die Glocke geläutet hat. Die Berichte von den geretteten Matrosen wurden verzeichnet und stimmen genau mit den Zeiten der Glocke überein. Die Glocke hat bisher zum letzten Mal am 29. September 2008 geläutet. Später, am 1. November, kamen nämlich zwei Atheisten nach Rocamadour, um zu berichten, dass sie am 29. September vor der Küste Marokkos in einen Sturm geraten waren und dass sie dank eines Gebetes zur Jungfrau von Rocamadour gerettet wurden  weiter lesen

 

Maria, Besiegerin aller Häresien

Wie ein Feuerstrom sprang der Islam von Arabien nach Vorderasien, über Nordafrika, über die Inseln des Mittelmeeres in die Balkan- und Donauländer. Im Westen erreichte er Spanien und die Loire, im Osten Wien. Er drohte den Ring um das Mittelmeer zu schließen und die abendländische Kultur zu versengen. Das christliche Europa hat den Feind immer wieder zurückgedrängt. So im Oktober 732, als die Franken unter dem Kommando von Karl Martell die nach Gallien vorgestoßenen muslimischen Araber stoppten. Karl Martell wird wegen dieses Sieges später als Retter des Abendlandes bezeichnet. Im Jahre 1571 kam es im Mittelmeer zu der größten Seeschlacht aller Zeiten. Am 7. Oktober standen sich Türken und Christen bis an die Zähne bewaffnet gegenüber. Das osmanische Reich lauerte an den Pforten von Mitteleuropa, wurde allerdings gerade noch rechtzeitig von der heiligen Liga geschlagen. 1683 war es schlussendlich die Schlacht am kahlen Berg vor Wien, wo die Türken vom deutsch-polnischen Heer unter der Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski geschlagen wurden  weiter lesen

 

Maria, Zuflucht der Sünder

Nie werden wir es ganz begreifen können, wie groß unser Glück ist eine Mutter im Himmel zu haben, eine Mutter die für uns da ist, die für uns sorgt, die unser Heil ersehnt; eine Mutter die uns mehr liebt als jede irdische Mutter es je vermögen wird!

In zwei Momenten ist Maria unsere Mutter geworden: einmal auf verborgene Weise, durch Ihr FIAT, Ihr Ja-Wort, mit dem Sie Ihre völlige Ergebung in den Willen Gottes kundtat. Der hl. Bernardino von Siena erklärt, dass Maria von jenem Augenblick an, wie von mütterlicher Fürsorge „gedrängt“, für alle Menschen das Heil ersehnte. Niemanden wollte Sie ausschließen aus der Liebe Ihres mütterlichen Herzens  weiter lesen

 

Sei ein Kind und kein Roboter!

„Wenn du nicht an Jesus Christus glaubst, wirst du von den Robotern entführt!“ Mit dieser deutlichen Aussage versuchte ein sehr kleines Mädchen seine beste Freundin, die Jüdin war, vom wahren Glauben zu überzeugen. Die kleine Jüdin hörte durch diese klare Aussage zum ersten Mal von Jesus und bekam bei dieser Gelegenheit ein kleines Kruzifix geschenkt. Für sie war diese Aussage und das Kruzifix der Beginn eines langen Prozesses, welcher im Jahre 2012, als sie 40 Jahre alt war, mit der Taufe endete.
Die knallharte Aufforderung des kleinen Mädchens mit dem Robotervergleich war bestimmt nicht ganz durchdacht, dennoch ist sie von prophetischem Charakter. Besonders heute kann man leicht erkennen, wie Menschen, die ihr Leben ohne Gott gestalten, zu Robotern werden  weiter lesen

 

Sonne und Mond ausknipsen!

Marc O’Neill dreht sich gemütlich auf seinem Bürostuhl. Schon 18 Jahre lang leitet er den gigantischen Ölkonzern Woodside Petroleum und freut sich über die laufend steigenden Aktien. Von seinem Büro aus hat er einen bezaubernden Ausblick auf die Großstadt, in der das Unternehmen seinen Hauptsitz hat. Doch an dieses atemberaubende Feeling hat er sich schon gewöhnt. Sein Arbeitsplatz liegt ja schon seit 18 Jahren im 265. Stockwerk des High-Towers. Für einen Moment gehen seine Gedanken zu seiner lieben Frau nach Hause. Diese mag schon sehnsüchtig auf ihn warten. Letzte Woche hatten sie sich einen neuen Swimmingpool gegönnt. Mit einer Länge von 25 Meter war er auch nicht billig gewesen. Aber schließlich musste man das Geld ja investieren, bevor es auf der Bank das Opfer von irgendwelchen Abgaben würde. Das Geld soll ja nicht ruhen! Da kam Marc der unangenehme Gedanke, dass er heute ja noch einen Arzttermin hatte  weiter lesen

 

Die Mutter der Immerwährenden Hilfe

Zwar ist der Gedanke an den Tod für die allermeisten Menschen beschwerlich, am liebsten denken wir gar nicht darüber nach; dennoch aber kommt es im christlichen Leben letztlich darauf an, wie wir sterben werden. Man könnte sagen, der wichtigste Augenblick in unserem Leben ist gerade unser Tod, weil sich just in diesem Moment unsere Ewigkeit entscheidet. Haben wir uns auch ein Leben lang darum bemüht, in der Tugend zu leben und uns zu heiligen, so würde dies uns nichts nützen, wenn wir im Alter lau werden und schließlich ohne Gnade sterben! Wir wissen nicht wann, wie oder wo wir sterben werden – allerdings haben wir die absolute Gewissheit, dass wir eines Tages sterben werden. Es ist deshalb durchaus nützlich und heilsam, hin und wieder eine Betrachtung über den Tod und somit über den eigentlichen Ernst des Lebens anzustellen, den wir nur allzu leicht im Trubel der Welt immer wieder vergessen  weiter lesen