KJB Luzern goes Köln

KJB-Littau2Am Samstag, 10. Oktober 2015 hiess es für die KJB-Luzern früh aufstehen. Wir trafen uns morgens um 3 Uhr beim Priorat in Luzern, denn unsere alljährliche Gruppenreise stand vor der Türe. Dieses Jahr besichtigten wir Köln und Aachen. Pünktlich traf unser Busfahrer Ignaz ein und dank ihm waren wir dieses Wochenende mobil und konnten die Fahrt so richtig geniessen.

KJB-Littau4Obwohl wir uns auf das bevorstehende Wochenende freuten und uns auch einiges zu berichten wussten, fielen den ersten schon bald die Augen zu. Am frühen Morgen legte unser Chauffeur auf der Raststätte eine Pause ein, bei der wir dann frühstückten. Die kleine Stärkung tat uns gut und nun waren alle fit und munter. Die Fahrt ging fröhlich weiter und auch die Letzten wurden vom Reisefieber gepackt.

In Köln angekommen, war nur wenige Meter vom Hotel entfernt unser erster Halt: die Ursula Kirche. Die hl. Ursula ist Stadtpatronin von Köln. Wir schauten uns die Kirche an und nutzen die Stille um den Rosenkranz und die KJB-Gebete zu beten. Nach dem Besichtigen der Kirche machten sich unsere Bäuche bemerkbar und wir verpflegten uns in der Innenstadt.

KJB-Littau3Am Nachmittag stand zuerst die Seilbahn auf dem Programm, welche eine gute Sicht auf die Domstadt bot. Bei der Fahrt über den Rhein sahen wir den Kölner Dom schon von weitem, welcher unser nächstes Ziel war. Das Prachtwerk präsentierte sich schon aus der Ferne als mächtiger, beeindruckender Bau. Wir staunten über die Grösse der Kathedrale, die ganze 157 Meter misst. Unter anderem sind auch die Reliquien der heiligen drei Könige im Dom zu sehen. Anschliessend an den Rundgang wollten wir hoch hinaus und nahmen die über 500 Stufen zur Turmbesteigung in Angriff. Oben angekommen wurden wir mit einer herrlichen Aussicht über die grosse Stadt belohnt.

Die Zeit verging schnell und es folgte schon der nächste Höhepunkt, nämlich eine Bootstour. Pünktlich auf die letzte Minute kamen wir auf dem Schiff an. Die einstündige Fahrt ermöglichte uns die Sicht auf Köln vom Rhein aus. Auf dem Schiff nutzten wir die Zeit um Fotos zu machen oder Karten zu schreiben.

KJB-Littau5Bei einem so anstrengenden Programm war es kein Wunder, dass sich das Brummen unserer Mägen wieder bemerkbar machte. Schon bald fanden wir ein schönes Restaurant mit einem gemütlichen Ambiente. Der sympathische Kellner und die feinen Kölscher Spezialitäten trugen zu einem gelungenen und gemütlichen Abend bei. Anschliessend schlenderten wir zufrieden durch die Gassen von Köln. Einige gingen nochmals zurück zum Dom und durften bis ganz nach vorne gehen. Bevor wir wieder zurück spazierten, gönnten wir uns in der Gelateria noch ein Eis. Im Hotel angekommen, gingen die Lichter bei einigen noch nicht gleich aus, da wir uns noch einiges zu erzählen hatten.

Am Sonntag ging es schon wieder früh los, da Aachen auf dem Programm stand. Bus inklusive Busfahrer standen pünktlich bereit. Ruckzuck waren wir in Aachen, wo Pater Suter die Heilige Messe zelebrierte. Nach dem Gottesdienst staunten wir nicht schlecht, als wir das nebenstehende Zimmer betraten. Denn dort erwartete uns ein grosser Brunch, der von Gläubigen vorbereitet wurde. Obwohl alle viel Hunger mitbrachten, schafften wir es nicht alles aufzuessen.

KJB-LittauAm Nachmittag gab es von Pater Johannes Grün eine Führung durch den Aachener Dom, welche sehr interessant war. Vor allem durch seine achteckige Form, die wunderschönen Mosaiken und den grossen Glasfenstern brachte er uns ins Staunen. Wir erhielten das Privileg und durften sogar die Empore betreten, welche für die Besucher üblicherweise nicht zugänglich ist. Da war auch der Kaiserthron von Karl dem Grossen zu sehen. Anschliessend hatten wir sogar das Glück, den Altarraum beschreiten zu dürfen. Hier waren die Windeln und das Lendentuch Jesu, das Enthauptungstuch von Johannes dem Täufer, sowie das Kleid Mariens in einem Sarkophag ausgestellt. Ebenso waren auch die Gebeine Karls des Grossen, der den Dom erbaute, im Karlsschrein ausgestellt. Wir nutzen dies um ein Gesätz des Rosenkranzes zu beten und das „Breit um uns deinen Mantel“ zu singen.

KJB-Littau6Nur ein paar Meter weiter entfernt war das Aachener Rathaus, bei welchem wir noch ein Gruppenfoto machten. Uns erwartete eine lange Heimreise, doch da unser Starsänger mit seiner Ukulele auch anwesend war, verging die Zeit im Fluge. Es wurden lustige, aber auch besinnliche Lieder gesungen. Unterwegs machten wir nochmals eine Pause, um das Abendessen zu geniessen. Spät, aber glücklich und zufrieden, kamen wir in Luzern an. Nach einer kurzen Verabschiedung machten wir uns auch schon auf den Heimweg, um dann bald in das ersehnte Bett zu sinken und von der nächsten Reise zu träumen…