KJB-Wochenende in Salzburg

Rund 30 KJB´ler waren der Einladung Pater Steiners und der neugründeten KJB Salzburg zum traditionellen Februar-Treffen in die Mozartstadt gefolgt.

Am Freitagabend begann das Treffen mit einem Abendessen und einer Diskussionsrunde. Am Samstag starteten wir mit einer Betrachtung und der heiligen Messe in einen zeitintensiven Tag. P. Jeindl und P. Steiner hielten Vorträge über die heiligen Messe und das Apostolat. Wir lernten dabei das Wesen der Messe besser kennen, indem uns der Zusammenhang des Messopfers mit dem Alten Bund erläutert wurde.

Erfreulicherweise nahmen an diesem Treffen viele Nachwuchs-KJB´ler teil, die es nicht an Begeisterung fehlen ließen, hieß es doch am Samstagnachmittag wieder etwas für das Wachsen des Gottesreiches zu tun.  Gemeinsamstellten wir in der Fußgängerzone der Innenstadt einen Schriftenstand auf und verteilten in den Gassen Faltblätter für die Kirche St. Pius X. in Salzburg. Zu zweit und dritt führten die Jugendlichen sogar Umfragen durch, welche die Teilnehmer mit essentiellen Fragen konfrontieren: „Was ist für Sie der Sinn des Lebens?“, lautet beispielswiese die Frage für denjenigen, der bei der ersten Frage: „Glauben sie an ein Leben nach dem Tod?“ mit „Nein“ geantwortet hat.Da geraten die meisten schon ins Nachdenken und geben Ziele an, die sehr vergänglich sind. Wir konnten viele interessante Erfahrungen im Apostolat sammeln,  sei es in angeregten Diskussionen oder beim Verteilen des Faltblattes.Besonders bedanken dürfen wir uns beim hl. Petrus für das frühlinghafte Wetter, welches viele Leute in die Innenstadt lockte.

Ein besonderer Dank gilt den Geschwistern der Familie Haminger, die dieses schöne Treffen organisierten und uns bewirteten.Keineswegs zu kurz kamen Freundschaft und Fröhlichkeit – heiteres Lachen erfüllte bei der abendlichen Spielerunde das Haus. Somit wurden die vier Säulen der katholischen Jugendbewegung vollständig erfüllt, die da lauten: Gebet, Studium, Freundschaft und Apostolat.

Am Sonntag nach der Messe erhielten wir eine Einschulung in den Schott. Das Ziel war, den Umgang mit dem deutsch-lateinischen Messbuch (umgangssprachlich kurz Schott geannant, nach dem Herausgeber) zu erleichtern. Es gibt nämlich immer wieder Jugendliche, die sich sehr schwer tun, wenn es darum geht, die Gebete der Kirche am jeweiligen Wochen- und Feiertag zu finden. Das Mitbeten der Messtexte trägt zum besseren Verständnis der Messe bei und hilft uns, inniger am hochheiligen Geschehen am Altar teilzunehmen.

Am Sonntagnachmittag brachen wir nach Hause auf. Jeder von uns kehrte gestärkt in den Alltag zurück, mit dem Bewusstsein, dass wir einer Bewegung angehören, in der gleichgesinnte, überzeugt katholische Jugendliche aktiv sind. Ein Bewusstsein, dass in der heutigen Zeit sehr wertvoll ist.Leider waren bei diesem nationalen Frühjarstreffen nicht alle Bundesländer gleich stark vertreten: Steiermark traditionell am stärksten, das heilige Land Tirol leider nur mit einem einzigen Jugendlichen, ebenso Kärnten.Dafür aber waren Salzburg und Oberösterreich gut mit dabei und auch Wien mitUmgebung. Umso mehr freuen wir uns deshalb auf ein Wiedersehen beim nächsten nationalen Österreich-Treffen im Herbst! Es lebe das heiligste Herz Jesu und das Unbefleckte Herz Mariens!

Text: Christine