Regionaltreffen Bayern

„Unser Schiff gleitet stolz durch die schäumenden Wogen, es strafft der Wind unsere Segel mit Macht.“ Oft schon ist diese Lied erklungen, sei es in Ferienlagern oder auf Pilgerfahrten gewesen, doch an diesem Samstagabend, in einem Garten in der Nähe von Nürnberg, bekam es eine neue Bedeutung, denn die 25 KJBler, die zum Regionaltreffen angereist waren, hatten eine Schiffreise hinter sich, also wenn man Kanus auch zu Schiffen zählt. Auch waren die schäumenden Wogen der Altmühl die meiste Zeit sehr friedlich und nicht so reisend. Das heißt jedoch nicht, dass alle trocken blieben und trotzdem (oder vielleicht auch deshalb) hatten alle bei der Kanutour durch die wunderschöne Landschaft viel Spaß.

Auch die Ansprache von Pater Imholz am Abend ähnelte durchaus einer Motivationsrede eines Kapitäns an seine Schiffsbesatzung. Er ermutigte uns Christus als Kompass zu nehmen. Und wie der Kompass die Richtung angibt, wenn man ihn anschaut, so zeigt Christus die Richtung an, wenn man ihn durch das Studium der Bibel näher kennenlernt. Auch legte er in seinen kurzen Worten dar, wie wichtig das Gebet ist, das Bitten um die Gnade, die der Wind in unseren Segeln ist. Der Abend klang dann bei weiteren Liedern, Tischtennis und guten Gesprächen aus.

Der Vortrag am Sonntagmorgen war dann wieder über ein Schiff, aber diesmal über ein besonderes: Die Kirche. Pfarrer Riedel erklärte uns die vier Merkmale der Kirche und den Unterschied zwischen Progressisten, Konservativen und alten Sparten. Ihm war wichtig uns zu zeigen, dass progressiv und konservativ neutrale Charaktereigenschaften sind, solange das Neue und das Alte nicht gewertet wird. So sind für uns traditionelle Katholiken neue Dinge kein Problem solange sie mit dem Glauben vereinbar sind.

Nach dem Hochamt in Nürnberg durfte der Leberkäs zum Mittagessen nicht fehlen, schließlich sind wir ja die Region Bayern. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an die KJB Nürnberg, die das Treffen organisiert hat und an alle Helfer. Auch möchte sich die Region Bayern bei Benedikt für seine Arbeit als Regionalleiter bedanken. Wir wünschen dir alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg.