Skiwochenende am Pizol in Wangs

Die KJB ist auch sportlich, denn wie immer fand auch dieses Jahr das Skiweekend statt. Das Skigebiet Pizol ist sehr praktisch für uns, da dort gerade die Bubenschule liegt, wo wir logieren dürfen.

Am 7. Februar nach 8.00 Uhr fuhren die KJBler beim Institut Sancta Maria ein. Mit voller Vorfreude, das Wochenende mit anderen KJBlern beim Skifahren, Snowboarden, Schlitteln oder Schneeschuhlaufen zu verbringen, wurden die Tickets bei Manuel abgeholt. Zuerst galt es für alle die Pizolbahn hochzufahren. Dort trennten sich die Wege. Die anderen sausten nun die Pisten runter, während wir Schneeschuhläufer mit den Schneeschuhen unter dem Arm mit dem Schlitten die Schlittelpiste bis etwas oberhalb der Mittelstation hinunter fuhren. Da deponierten wir unsere Schlitten und wechselten auf die Schneeschuhe. Im Unterschied zu den Ski- und Snowboarder, die sich dem Tal entgegen bewegen, stiegen die Schneeschuhläufer dem Gipfel und strahlend blauem Himmel entgegen. Gemütlich, mit einem Schwatz dazu, bewegten sich unsere Füsse vorwärts.

Bis zur Mittagsrast legten wir die 600 Höhenmeter mit ein paar Verschnaufpausen zurück. Als die Letzten die Grillstelle beim Fürggli erreichten, war von den Vorläufern schon freigeschaufelt und das Feuer gezündet worden. Das Rätsel löste sich nun auf, was es wohl unter freiem Himmel zum Mittagessen geben könnte. Es war ein echtes Walliser Raclette mit warmen Kartoffeln und heissem Punsch. An alles war gedacht; ans Gedeck, das Gewürz und sogar den Wein! Dank an die, die das alles hochgetragen haben. Während der Mittagspause genossen wir das herrliche Wetter und verewigten unseren Besuch im Fürggli im Gästebuch. Bevor es an den Retourweg ging, schossen wir noch einige Fotos in der Bergwelt. Mit viel Spass wurden auf dem Retourweg Kunststücke ausprobiert. Dazu gehört es, das ab und zu jemand im Schnee lag oder stecken blieb. Bald holte uns der Nebel wieder ein. Auch näherten wir uns unseren Schlitten. Zum Schluss starteten wir noch die abenteuerliche Talfahrt mit dem Schlitten. Da ein Schlitten kaputt war und der Tandemschlitten ebenfalls nicht mehr von alleine fuhr, musste dieser gezogen werden. Oftmals durfte auch angehalten werden, da jemand aus unserer Gruppe ein Schneeschuh oder Stock verloren hatte. Müde und zufrieden kamen aber alle am Institut an. Es war Duschen angesagt.

Danach war Rosenkranz und anschliessend gab es ein Vortrag von Pater P. Suter, der so interessant war und jeden aus der Schlafkrise weckte. Darauf folgte ein feines Abendessen. Das Abendprogramm bestand aus Spiel, Spass sowie Glühwein. Der Tag wurde mit der Komplet abgerundet. Ein weiches Bett lud nun die KJBler zu einem tiefen Schlaf ein, damit sie am nächsten Morgen um 7.00 Uhr wieder fit am Morgengebet und der hl. Messe teilnehmen konnten.

Nach der hl. Messe gab es einen ausgiebigen Brunch. Ab auf die Pisten hiess es dann nochmals. So konnte man den ganzen Tag noch die Pisten runtersausen. Manchmal traf man auf der Piste, an der Seilbahnstation oder am Skilift ein anderes KJB Mitglied. Die Skifahrer, Snowboarder sowie auch die Schlittler hatten am verschneiten Sonntag einen riesigen Spass. Das Ende war offen und so konnte jeder wann er wollte in die verschiedensten Richtungen nach Hause fahren. Am Abend konnte bestimmt jeder zufrieden einschlafen, von einem unvergesslichen Skiweekend träumen und sich aufs Skiweekend im 2016 freuen.

Autor: Monika

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