Apostolat im Sommer – Hattersheim II

Am 10. September hat die Hattersheimer KJB St. Hildegard für ca. drei Stunden am frühen Abend einen Bücherstand in der Wiesbadener Innenstadt veranstaltet. Während ein KJBler am Stand über die Bücher informierte und mit Passanten Gespräche führte, teilten zwei weitere KJBler Flyer und Medaillen in der Nähe aus und ein KJBler flehte in einer Kirche um Gottes Beistand für dieses Werk zur Ausbreitung Seines Reiches und zur Rettung der Seelen. Es war deutlich zu merken, dass dieses Gebet notwendig war, denn erst ab dem Zeitpunkt, da es durchgeführt wurde, schienen sich Leute für die Bücher und Flyer zu interessieren.
Anfangs kamen wir uns in der Menschenmenge der Innenstadt etwas verloren und kritisch beobachtet vor, mit der Zeit jedoch verschwand unsere Scheu und wir gingen freundlich auf die Passanten zu. Sehr viele nahmen das Geschenk der Wundertätigen Medaille an und mit einigen ergab sich ein Gespräch.

img_20160910_174754_hdrAn den Bücherstand näher heranzugehen, schienen sich viele nicht zu trauen, sodass weniger Leute dies taten, als wir erwartet hatten. Wir verschenkten ca. 5-10 Bücher. Bei den Gesprächen war herauszuhören, dass viele Probleme damit haben, Maria zu verehren, die katholische Kirche als die einzig wahre, von Christus gegründete anzuerkennen oder den Glauben objektiv, außerhalb der Gefühlsebene zu beurteilen. Somit viel es schwer mit den Gesprächspartnern eine Diskussion zu führen, da diese scheinbar hauptsächlich das Anliegen hatten, sich mitzuteilen und sich kaum aufs Zuhören einließen oder auf Argumente eingingen.

Erstaunlicherweise bemängelten auch einige, dass die Vertreter der katholischen Kirche Dinge täten, welche mit dem Glauben nicht vereinbar seien, wie z. B. mit Andersgläubigen zu beten. Leider vermochten diese Leute die katholische Kirche selbst und deren Vertreter nicht separat zu sehen und zogen somit die falschen Konsequenzen. Es ist zu bedauern, welchen Schaden die Vertreter der Kirche Christi durch ihr Verhalten zufügen und welche Verwirrung der Seelen sie zu verantworten haben. Gleichzeitig ist es für uns eine Ermahnung und Motivation, stets das Beispiel eines guten Katholiken zu geben.

Zu unserer Freude kam später auch der in Wiesbaden lebende Schriftsteller Dr. Wolfgang Schüler an unseren Bücherstand, wodurch er zu unserer Motivation beitrug und uns in Gesprächen mit Passanten unterstützte.