Glauben im Alltag – Die Mutter Gottes am Spiegel

In unserer Reihe „Glaube im Alltag“ gibt uns Fabian (20) diesmal einen Tipp, wie wir die einfachsten, ständigen Bestandteile des Alltags für Höheres nutzen können. Ganz konkret geht es um 2 mal 2 Minuten pro Tag, die jeder von uns fest einplant, in denen wir oft aber einfach „nichts“ denken…

Gerade bin ich neu in meine WG eingezogen. Ein schönes geräumiges Zimmer mit einem Waschbecken und einem Spiegel wird für die nächste Zeit meine Bleibe sein.

Ich räume meine Sachen ein, dabei kommt mir eine Postkarte mit der KJB-Muttergottes in die Hand. Ich schaue mich im Zimmer um, ob ich nicht einen Platz für Sie finde. Da fällt mein Blick auf den Spiegel, dieser ist unten mit zwei Klammern befestigt. Kurzerhand klemme ich das Marienbild an einer Klammer fest.

Abends während des Zähneputzens fällt mein Blick wieder auf das Bild. Ich erinnere mich an die vielen Mariengeschichten, die mir meine Mutter früher vorgelesen hatte. Einige handelten von dem „Engel des Herrn“. Bisher hatte ich dieses Gebet nie in meinen Alltag integriert. Jetzt aber bete ich es einfach während des Zähneputzens. Davor dachte ich sowieso an nichts Spezielles, jetzt nutze ich die Zeit für die Ewigkeit.

Hängen wir uns kleine Erinnerungen in unseren Zimmern und Arbeitsräumen auf, um immer öfter an Gott zu denken.