Glauben im Alltag – Rosenkranz oder Smartphone?

Wieder stehe ich am Bahnhof. 5 Minuten Umstiegszeit. Mechanisch geht der Griff zur Tasche mit dem Handy. Kurzes Innehalten, eine Entscheidung. Handbewegung zur Tasche mit dem Rosenkranz. Ein Gesätzchen für eine Freundin, die vor einer schwierigen Entscheidung steht. Im Zug ein kurzer Blick auf das Handy, keine neue Nachricht. 

Es ist Oktober, Rosenkranzmonat. Der Rosenkranz macht das Leben Jesu für uns lebendig, wenn wir ihn betrachtend beten. Wie oft haben wir kurze Pausen, Wartezeiten in unserem Alltag. Wie oft checken wir dabei Nachrichten und News. Jede Wartezeit ist eine gute Gelegenheit, Glaube, Hoffnung und Liebe in einem Rosenkranzgesätzchen zu erwecken. 

Selbst, wenn wir eine „wichtige“ Nachricht verpassen, haben wir alles gewonnen durch Glauben, Hoffnung und Liebe. 

Erster Schritt dahin ist: Den Rosenkranz in die Tasche stecken, in der sonst das Handy ist und das Handy irgendwo hin. Dann kann dem Reflex das Handy herauszuziehen nachgegeben werden, man wird den Rosenkranz in der Hand haben. 

Du hast auch alltägliche Erfahrungen mit dem Glauben? Schicke uns mit oder ohne Name deine Erfahrung an Homepage@k-j-b.de.